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05.07 first rain – Last day

Posted by on Sonntag, 5 Juli, 2009

abreise-2266Es regnet und wie alles hat auch der Regen seine guten und schlechten Seiten. Die Menschen unternehmen weniger draußen, vielleicht sind sie irgendwo in einem Zelt, es drückt vielleicht ein wenig aufs Gemüt, aber das Land braucht Wasser und nach dem Regen ist die Luft klarer. Außerdem kann es eine Zeit der Besinnung sein. Ich denke an die letzten Wochen zurück, mit ihren Hochs und Tiefs und auch an mein gestecktes, äußeres Ziel Bornholm, welches ich nun, auf dieser Fahrt, nicht mehr erreichen werde. Die Wettervoraussagen sind eindeutig, der Wind nimmt kontinuierlich aus Südwest zu. Übermorgen sind schon 4-5 Windstärken angesagt, in Böen mehr. Zu erwarten sind Wellenhöhen bis 2,5m. Dagegen ca. 8 Stunden ohne Pause anfahren? Nein, das Risiko ist einfach zu groß.
Morgen könnte ich bei meinem Abfahrtspunkt nach Bornholm sein, aber es macht keinen Sinn, denn weniger Wind ist frühestens am nächsten Wochenende zu erwarten, dann muss ich aber schon wieder in Hamburg sein.
abreise-2322Mein diesjähriges kleines Abenteuer ist nun also zu Ende und ich fahre morgen von Trelleborg nach Travemünde. Wenn ich an die letzten drei Wochen denke, fange ich sofort an zu grinsen. Nicht nur, dass ich paddlerisch einiges erreicht habe, einige große Querungen, lange Tagesetappen mit viel Wind und Welle, vor allem habe ich Spaß gehabt. Das Meer und ich haben uns gut angefreundet. Das tägliche Spielen mit den Wellen wird mir fehlen.
Es war eine schöne Zeit, aus der ich viel für mich und die nächsten Touren ziehen kann.
Zum Schluss noch mal Danke an alle, die mich unterstützt haben, vor allem Caro meine Freundin sowie an Andreas und Johanna, bessere Freunde kann man sich nicht wünschen. Ich hoffe wir machen noch ein paar schöne Touren zusammen, Coach ;-).

Der Regen ist vorbei und ich sehe wieder auf die Ostsee hinaus. Das Plätschern der Wellen und der Blick in die Weite werde ich vermissen. Vorerst muss ich mich dann wohl Bildern zufrieden geben, und vielleicht einen Ostseesoundtrack :-). Nein, Musik wird es hier nicht geben, aber die Bilder pflege ich die Tage ein, ebenso wie weitere Infos bei den Texten. Vorbeischauen lohnt sich also weiterhin.

Ausrüstung des Tages: Mein Zelt ein Kaikkialla Starpole:

Ich habe dieses Zelt  ausgesucht, weil es meistens ohne  Heringe steht. Es ist schon ein Luxus, wenn man, gerade an steinigen Küsten, sein Zelt unabhängig  vom Untergrund aufbauen kann.  Außerdem ist es klein und leicht genug. Das Gestänge habe ich neben den Sitz gesteckt und das Zelt nimmt im vorderen Luk sehr wenig Raum ein. Zwei Apsiden sind gerade bei Schlechtwettertagen prima.

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