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02.07. – 15. Tag – Stevens Klint nach Kopenhagen

Posted by on Freitag, 3 Juli, 2009

27 sm,  sonnig, heiß, 23-30°,  0-3 Bft

Yeah, I did it :-).

stefensklint-1866Den Vormittag paddel ich die beeindruckende Küste am Stevens Klint entlang; der Anblick der grün bewaldeten Kreidefelsen ist fantastisch und die Route jedem Kajaker zu empfehlen. Hin und zurück ist es eine gute Tagestour (ca 17km) von Roedvig.
Und nun mal wieder eine Querung: 16sm durch die Koege Bucht nach Kopenhagen. Bei der Hitze ist es teilweise eine Quälerei, aber die Ruhe und die Weite des Horizonts entschädigen für alles.
In Kopenhagen treffe ich 2 Kajaker und werde auf meine Frage nach einem Paddelverein (zum campieren) eingeladen, bei ihnen im Garten zu übernachten. Die 800m vom Wasser überwinden wir mit meinem genialen Bootswagen und haben dann einen sehr netten, leckeren und interessanten Abend.

Ausrüstung des Tages: Meine Wasserflasche und  meine Schirmmütze.
Ohne Sonnenschutz und Wasser sollte man auf dem Wasser nicht unterwegs sein. Besonders an heißen Tagen wie diesem ist hat man schneller als erwartet einen Sonnenstich oder ist dehydriert. Ein Mineralienzusatz für dein Trinkwasser ist durchaus sinnvoll. Für mich hat sich ein Produkt von Xenofit sehr bewährt.

Stevens Klint: Eine kleine Diashow show-pic

5. Tag – Von Pelzerhagen nach Sülzel (kurz vor Fehmarn)

Posted by on Donnerstag, 18 Juni, 2009

20 sm, 6 Stunden, Wind 3-6 Bft

Für heute ist Sturm angesagt und daher hadere ich mit mir, ob ich nicht einen Ruhetag einlegen soll. Aber andererseits freu ich mich, nach den Flachwassertagen auf dem Elbe-Lübeck Kanal und der Trave, auf ein paar anständige Wellen und die sollte ich auch bekommen.

Gegen 10 Uhr fahre ich von Pelzerhagen los. Noch ist der Wind mit 2-3 moderat, das ändert sich aber schon nach einer halben Stunde. Der Wind frischt auf 3-4 Bft aus Süd-West auf. Die zunächst kleinen Wellen werden dann langsam surffähig und mein Grinsen wird immer breiter. Über lange Abschnitte hopse ich von einer Welle zur nächsten und komme dadurch ziemlich gut voran.

In Dahme mache ich eine Pause. Als ich wieder ablege hat der Wind gedreht. Er kommt nun aus Nord-West. Statt lustig zu surfen kämpfe ich nun gegen den immer stärker werdenden Wind an. Einige 6er Böen werfen mich fast um. Meine Prana taucht immer wieder klatschend in die Wellen und spendiert mir eine ordentliche Dusche. Irgendwie ist diese Ackerei auch ganz lustig. So ist Seekajak fahren halt mal entspannt und mal arger Kampf.
5 km hinter Dahme höre ich Motorengeräusch. Schon wieder so ein Spritverschwender denke ich, bis das DLRG-Boot neben mir ist. „Wär´s nicht besser etwas weiter unter Land zu fahren oder bist du so fit, das du den Kick brauchst?“ Fragt mich der Eine freundlich. „Nö, den Kick brauch ich grad nicht, aber ich hab grad keine Lust auf Umwege. Außerdem bringt es grad richtig Spaß“. Mit einem freundlichen Gruß verabschieden sich die beiden und spendieren mir noch mal ziemlich hohes Kabbelwasser. Wahrscheinlich wollten sie mal sehen, ob ich das vertrage – ich hab sogar Spaß damit.

Die letzten Kilometer werden dann doch noch ziemlich lang. Der Wind kommt jetzt konstant mit 4-5 Bft von vorne, und ich bin froh, als ich in den kleinen Hafen bei Sülzel einlaufe. Vor ein paar Monaten habe ich hier schon mal in der „Marina“ eines Campingplatzes übernachtet und jetzt sitze ich wieder am gleichen Platz wie damals.

Morgen fahre ich dann nach Fehmarn, zumindest wenn das angekündigte Gewitter sich woanders austobt.

Hier findet ihr noch ein paar Bilder der letzten Tage.

Elbe am Sonntag

Posted by on Donnerstag, 30 April, 2009

26.04.09 Sonntag Temperatur 20 / 26°C; etmal: 17,5sm = 32,375 km; Wind 1-3 Bft

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Die Situation kennt wohl jeder; es ist Sonntag, der Wecker klingelt, er bekommt einen auf den Kopf und man schläft gemütlich weiter. Dafür, dass man zu dusselig war ihn auszuschalten, kann man sich ja später noch rügen. An diesem Sonntag musste ich aber aufstehen. „Nein, du wolltest“. Verbessert mich meine Freundin und sie hat recht, denn wir haben noch einiges vor.

Gegen 9 Uhr sind wir im Verein, packen das Picknick in die Boote hinein und steigen ein.
An so einem Tag fällt selbst das Reimen leicht. So gefällt mir das Aprilwetter, wenn ich auch den Gedanken daran verdränge, dass dies auch Auswirkungen einer Klimaveränderung sind. Wir profitieren davon, in anderen Gegenden sterben Menschen durch Unwetter. Aber das ist ein anderes Thema, für das später vielleicht mal Zeit ist.

elbe_7046Noch ist es fast windstill, die Segler können sich mit ihrem Frühstücken Zeit lassen, und so ist nur ein Schleppverband aus einem kleinen Kutter und einem schönen Holzsegler auf der Außenalster. Die Wellen des Motorbootes bringen uns zunächst nur zum Schaukeln, doch da wir im spitzen Winkel aufeinander zu fahren bin ich schließlich direkt neben dem Verdränger, kurz hinter einer recht ordentlichen Heckwelle. Auch wenn es Ärger gibt, kann ich mir so etwas nicht entgehen lassen. Mit zwei kräftigen Paddelschlägen bin ich drauf und surfte ca. 1m neben dem Schleppverband. Der Ärger bleibt allerdings aus, stattdessen dreht sich der Bootsführer lächelnd um.  „Jo, das ham wir früher auch immer gemacht. Ran an die Segler und dann so lang mitsurfen wie es geht“. „Na dann gib doch ruhig noch Gas“, ist meine Antwort, der er grinsend Folge leistet. Leider hatten wir doch nicht den gleichen Weg, so dass ich bald wieder zum herkömmlichen Paddeln übergehen muss. Das war aber schon mal ein viel versprechender Anfang.

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Die Rathausschleuse wartet schon mit grünen Leuchten auf uns und so sind wir schon 20 Minuten später auf der Elbe.
Im Zollkanal fliehen die Barkassen vor dem ablaufenden Wasser und sorgen für heftige Kreuzwellen. Caro wird ziemlich übel durchgeschüttelt und gesteht mir nachher, dass ihre Beine schon etwas weich geworden sind. Das ist ja auch wirklich keine Situation in der man kentern möchte.
Nach dieser anfänglichen Aufregung ist der Zollkanal leer und ruhig. Von dem gegen uns laufenden Wasser merken wir wenig. Mit höchstens 1,5 Knoten fliesst das Wasser in dem Seitenarm der Norderelbe.

Wir paddeln gemütlich durch ein ganz anderes Hamburg. Mit den aus Pfählen wachsenden Büschen, Bäume, die aus der Wand kommen hat die Uferbefestigung einen sehr rustikalen Charme. Einsamkeit und Verfall prägen, besonders zum Ende des Kanals, die Stimmung.

1888 wurde der Kanal gebaut, um Schiffern den Weg durch den Zoll zu ersparen. Gerade für die Kleinschifffahrt in Hamburg war es wichtig, ohne Zollformalitäten, den neu gegründeten Freihafen umfahren zu können. Damals war der Kanal auch bei Niedrigwasser noch für größere Schiffe zu befahren. Jetzt fällt er an vielen Stellen soweit trocken, dass nur eine schmale Fahrrinne übrig bleibt. Für ein Kajak reicht es alle mal, worüber wir sehr froh sind, denn in diesem braunen Matsch wollen wir lieber nicht aussteigen.

elbe_7118Kurz vor der Brandshöfer – Schleuse schauen wir auf halb verfallene  Fabrikanlagen und, die endzeitliche Stimmung nur noch verstärkend, eine Frau, die sich dort  im Bikini sonnt. Diese surreale Szenerie muss ich natürlich fest halten, das Modell konnte ich leider nicht um Erlaubnis fragen. Ich spendiere ihr, als Gage, aber gerne eine Kajakfahrt durch Hamburg :-).

Kurz vor den Elbbrücken, die den (in Bezug auf die Strömungsrichtung der Elbe) Anfang des Hamburger Hafens markieren, treffen wir auf die Norderelbe. Nun spüren wir die Strömung deutlich. Heute ist Neumond und somit  zieht der Himmelskörper schon ziemlich kräftig am Wasser. In drei  Tagen  ist Springtide, der Zeitpunkt  zu dem die größte Wasserbewegung statt findet. Trägheit ist ja eine ganz natürliche Eigenschaft, die uns momentan völlig fremd ist. Kräftig paddeln wir gegen die Strömung an, bis wir beschließen, doch  lieber eine Pause bei der Strandperle zu machen anstatt uns hier für wenige Kilometer die Stunde zu verausgaben. Hauptsächlich hat uns eh der Kanal interessiert, zur Süderelbe können wir auch ein anderes Mal fahren. Also drehen wir um und lassen uns von der Strömung in den Hamburger Hafen treiben.

elbe_7146Gespenstisch liegen großen Tankschiffe in der Mitte des Fahrwassers. Hier ist noch kein Schiffsverkehr und so kommen uns die Wellen nur sanft entgegen, doch das sollte sich bald ändern.
Als die schon fast fertige Elbphilharmonie in Sicht kommt, sind auch schon die ersten Barkassen am Wasser aufwirbeln. Wir erwischen grad noch eine Lücke zwischen zwei Barkassen und fahren neben der Cap Sandiego Richtung Landungsbrücken. Auch hier ist reger Betrieb, so dass wir ein paar mal, im kabbelige Wasser, warten müssen.  Da die Barkassenfahrer leider immer noch einen Kleinkrieg gegen die Freizeitpaddler führen, ist die Situation, bei viel Verkehr, hier immer etwas angespannt und ich bin froh, als wir an den den Landungsbrücken vorbei sind.

Danach beginnt die wirkliche Kabbelwasser – Strecke. Die steilen Spundwände reflektieren die Wellen vom Schiffsverkehr und sorgen für ein lustiges Karussellfeeling und manchmal für kleine nette Surfs. Der beste Wellenritt des Tages wartet aber vor der Strandperle auf mich. Kurz hinter der Fahrwassertonne warte ich, bis zwei Barkassen sich begegnen. Ihre Wellen vereinigen sich und spülen mich Richtung Strand, an dem ich johlend ankomme.

elbe_7180Bevor wir zurück fahren gönnen wir uns eine lange Pause, inkl. Mittagsschlaf :-).

Nach einer schönen Rückfahrt sind wir gegen 18 Uhr wieder im Verein.
Ein Sonntagsausflug nach unserem Geschmack. Etwas Sport, viel Natur, ein bisschen Adrenalin und viel frische Luft.
Diese abwechslungsreiche Runde werde ich auf jeden Fall noch öfter Fahren, wahrscheinlich am Mittwoch.

Eine Diashow zur Tour findet Ihr hier!

Ostertour – Die letzte

Posted by on Montag, 13 April, 2009

13.04.09 Montag. Von Sütel nach Grömitz. 14,2sm = 26,27km
Temperatur 8 / 26°C. Wind bis 2 Knoten (0-2 Bft)


fehmarn-6965Noch vor dem Wecker bin ich wach. 6:30 zeigt mein Wecker. Ich strecke mich noch einige Male und robbe dann langsam aus dem Zelt. Als erstes bekomme ich eine satte Dusche, von den Tauseen, die sich auf meinem Zelt ausbreiten. Als nächstes sehe ich die Spiegelung eines Schwans. Das Wasser ist glatter als glatt. Kein Lüftlein weht und das Brandungsgeräusch, das gestern noch durch den Wald herüberschallte, ist ein leises Rauschen.
Nach einem kurzen Frühstück sitze ich gegen 8 Uhr im Boot. Als ich die Bucht verlasse, kommt mir eine entspannte Dünung entgegen. Read the rest of this entry »

Ostertour III

Posted by on Sonntag, 12 April, 2009

12.04.09 Sonntag. Von Bojendorf nach Sütel. 13,6sm = 25,16km. Temperatur 4,5 / 16°C. Wind bis 27 Knoten (3-6 Bft)

fehmarn-6788fehmarn-6796Der Wind weckt mich sanft, nicht so stürmisch wie am Vortag. Sollte bei Ostwind an der Westküst ja auch so sein. Trotzdem brauche ich einige Zeit bis ich munter bin. Nach dem Frühstück und einem kleinen Spaziergang geht es wieder los.

Jahuuu, Gischt spritzt mir ins Gesicht und ich hopse von Welle zu Welle. Read the rest of this entry »

Ostertour II

Posted by on Samstag, 11 April, 2009

11.04.09 Samstag. 15,4sm = 28,49km. Von Dahme nach Fehmarn/Bojendorf.
Temperatur 3,5 / 17°C. Wind bis 22 Knoten

Gegen 8 Uhr wache ich auf. Die Nacht war kalt und windig. Meine dünne Thermarest ist für diese Temperaturen nicht wirklich geeignet und die Rettungsdecke wollte ich noch schonen, Hatschi. Hat sich nicht gelohnt.
Am Morgen hat der Wind merklich nachgelassen, so dass die Wellen recht sanft an den Strand laufen. Das schönste am Biwakieren ist die einfache Frühstücksversorgung. Ich schlängele einen Arm aus dem Schlafsack, mach den Kocher an und schmier mir schon mal eine Scheibe Brot. Ja, alles einhändig. Bequemlichkeit macht erfinderisch. Als das Kaffeewasser warm ist, krieche ich langsam aus meiner Schlafburg. Der Bivanorak hat sich auch als Biwaksack sehr bewährt.
Meine Morgenrituale dauern heut doch etwas länger und so bin ich, nach einem guten Frühstück, erst nach 10 Uhr auf dem Wasser. Beim Start durch die jetzt schon wieder stärkere Brandung bekomme ich drei Wellen voll ab. Laut grölend begrüße ich jede einzelne. Abklatschen auf Kajakart.
Kurz vor dem Fehmarnsund mache ich noch eine ausgiebige Pause und schlafe im warmen Sand glatt ein. Als ich die Augen aufmache sind mal wieder Meerforellenangler im Wasser. Read the rest of this entry »

Ostertour I

Posted by on Freitag, 10 April, 2009

10.04.09 Karfreitag. Von Grömitz bis Dahme. 11,1sm = 20,53km.
Temperatur 6 / 16 °C; Luftdruck; Wind bis 25 Knoten.

Manno, das fängt ja prima an. Beim Nudelwasser holen sind meine Schuhe nass geworden und dabei ist mir eh schon aasig kalt….
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Alsterrunde – Endlich Sonne

Posted by on Dienstag, 7 April, 2009

Heute sprechen die Bilder für sich.

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Alster bei Regen.

Posted by on Montag, 16 März, 2009

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15.03.09 17,76 km 2:31:49 Durschnitt gefahren: 8,23 km/h, Durchschnitt gesamt 7 km/h; Vmax=10.4km/h, 1417 Kal.

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Es regnet. Gerne wäre ich heut in die Sauna gegangen, aber mein Körper braucht Training und paddeln im Regen kann auch eine nette Atmosphäre haben.

Inzwischen ist schon wieder einiges auf den Kanälen los. Die Haubentaucher, Gänse, Schwäne und Blesshühner sind am rumturteln und sogar die Gattung der Paddler ist wieder vertreten.

Schwitzende Masochisten, die von einem sonnengebräunten Steuermann, über eine Lautsprecheranlage angetrieben werden bis zum Seekajaker, der sein Schiff auf der flachen Alster langweilt. Auch die rückwärtsfahrenden Ruderfreunde sind samt ihrer hochmotorisierten Einpeitscher wieder auf dem Wasser.

Es wird also wirklich Sommer, auch wenn die  beliebten Lokalitäten, von Barmeiers Bootshaus bis zu den Sommerterrassen, noch im trägen Winterschlaf liegen. Überzeugt Euch selbst. Für alle denen es noch zu kalt ist, hier ein paar Impressionen.

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Eine abendliche Alsterrunde

Posted by on Mittwoch, 11 März, 2009

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Ein Video und einige Bilder

Have fun.

Video – Abendliche Alsterrunde

Die Bilder des Abends

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