Archive for category Vorbereitung für Bornholm

Letzte Vorbereitung: Packen und Probefahrt.

Posted by on Sonntag, 7 Juni, 2009

Langsam wird das Bauchgrummeln durch Vorfreude abgelöst. Meine Ausrüstung habe ich nahezu zusammen und nun geht es ans Packen. Was nimmt man mit, welchen „Luxus“ kann man sich leisten und was ist überflüssig? Diese Fragen stellt sich wahrscheinlich jeder vor jeder Tour erneut. Bei einer vier Wochen-Tour kommt natürlich einiges zusammen.

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Da ich die Fahrt nach Bornholm auch als Vorbereitung für eine spätere Tour mache, möchte ich möglichst autark unterwegs sein, deshalb habe ich für 20 Tage Essen dabei. Die Firma Treck’n Eat (Trekking Mahlzeiten) hat mir netterweise viele Leckereien zur Verfügung gestellt. Diese Trockenmahlzeiten lassen sich einfach zubereiten und sind sehr nahrhaft. Außerdem sind die Mahlzeit einzeln und wasserdicht verpackt. Kleiner, nahrhafter und bequemer geht es kaum. Ab und an hoffe ich, einen Fisch an den Haken zu bekommen und dann werd ich mal sehen, was am Wegrand noch essbares wächst. Zum Frühstück gibt es selbst gebackenes Brot (Bannock) mit Hartwurst, Käse und Pemikan. Damit ich genügend Mineralien zu mir nehme, habe ich noch Magnesium sowie Xenofit als Mineraldrink dabei. Kochen werde ich entweder mit Holz auf dem Vital Stove oder auf dem Lagerfeuer. Mein Bekleidungssack ist glücklicherweise deutlich kleiner als die drei Essensbeutel. Dafür bin ich hier auch deutlich spartanischer. 1 Hose, 1 Jacke, 1 T-Shirt, Unterhosen und Strümpfe. Das war´s. Als Regenbekleidung habe ich meinen Bivanorak. Schlafen werde ich normalerweise unter freiem Himmel, bei Regen und Sturm wird mir das Starpol, ein Geodät von Kaikkialla, Schutz geben. Der Kocher, eine kleine Axt, Feuerzeug, Stirnlampe, eine kleine Erste Hilfe Ausrüstung kommen noch dazu. Um von unterwegs den Blog bestücken zu können, habe ich noch ein kleines Netbook und ein Solarpanel mit Akku dabei. Und natürlich meine Kamera, ein Powershot G10 von Canon. Die ist klein und macht wirklich gute Aufnahmen. Natürlich sind die Bilder nicht so gut, wie die meiner EOS 400, aber dafür brauche ich keinen grossen Pelikoffer auf Deck zu schnallen. Um meinen Weg zu finden sind noch Seekarten, ein Hand- und ein Bootskompass, sowie ein GPS-Gerät mit dabei. Dazu kommt noch meine Paddelausrüstung: leichte Neobekleidung für die warmen Tage, ein Trockenanszug für die schlechten Tage und die größeren Querungen, ein Signalgerät, Fallschirmraketen, ein Paddelfloat, einen Bootswagen, ein Tauchermesser und eine wasserdichte Kartentasche. Und nun muss das ganze noch ins Boot. Für den Bootswagen und den Tagesproviant habe ich eine Decktasche von Prijon. Alles andere muss in Luken bzw. auf Deck.

img_0236_blogOb das passt? Ich rechne mit einem argen Gestopfe, doch erstaunlicherweise ist nach 15 Minuten alles sehr entspannt im Boot. Zum Schluß ist sogar noch genug Platz  für den Luxus eines dritten Buches und einer etwas größeren Isomatte.

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Nachdem ich vor dem Verein noch ordentlich „gespielt“ habe und auch alle Rollen und Wiedereinstiege gut geklappt haben, fahre ich grinsend an Land. Unten findet ihr noch ein paar Bilder vom Stützen und Rollen. Nun ist endgültig die Vorfreude überwiegend, aber eine Woche muss ich noch warten.

Alster bei Sturm – 17.03.

Posted by on Mittwoch, 18 März, 2009

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Strecke 1: 4,68 km, Zeit 34:56, gefahrener Durchschnitt 7:27 km/h, Durchschnitt 8 km/h, Vmax 9,5 km/h, 305 Kal
Strecke 2: 5,25 km, Zeit 46:44, gefahrener Durchschnitt 8:53 km/h, Durchschnitt 6,7 km/h, Vmax 9,8 km/h, 411 Kal

Endlich findet unsere, eigentlich wöchentliche, Alsterrunde wieder statt.
Nachdem ich eine Runde alleine gedreht habe, hole ich Andreas vom Verein ab.

Inzwischen ist es dunkel und ich sehe nur schemenhaft, wie ein Kajak vom Steg ablegt. Nach einigen kräftigen Paddelschlägen bin ich am Heck des Eski 525. Er ist tatsächlich Andreas, der mich anscheinend in der Read the rest of this entry »

Alster bei Regen.

Posted by on Montag, 16 März, 2009

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15.03.09 17,76 km 2:31:49 Durschnitt gefahren: 8,23 km/h, Durchschnitt gesamt 7 km/h; Vmax=10.4km/h, 1417 Kal.

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Es regnet. Gerne wäre ich heut in die Sauna gegangen, aber mein Körper braucht Training und paddeln im Regen kann auch eine nette Atmosphäre haben.

Inzwischen ist schon wieder einiges auf den Kanälen los. Die Haubentaucher, Gänse, Schwäne und Blesshühner sind am rumturteln und sogar die Gattung der Paddler ist wieder vertreten.

Schwitzende Masochisten, die von einem sonnengebräunten Steuermann, über eine Lautsprecheranlage angetrieben werden bis zum Seekajaker, der sein Schiff auf der flachen Alster langweilt. Auch die rückwärtsfahrenden Ruderfreunde sind samt ihrer hochmotorisierten Einpeitscher wieder auf dem Wasser.

Es wird also wirklich Sommer, auch wenn die  beliebten Lokalitäten, von Barmeiers Bootshaus bis zu den Sommerterrassen, noch im trägen Winterschlaf liegen. Überzeugt Euch selbst. Für alle denen es noch zu kalt ist, hier ein paar Impressionen.

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Vorbereitung – Wetterprognose

Posted by on Mittwoch, 11 März, 2009

windstaerkeIn einem Kajak kann man sich, bei schlechtem Wetter, schon ganz schön verloren vorkommen. Am besten vermeidet das schlechte Wetter und bucht leichte Bewölkung und ein 1 bis 2 Bft (Beaufort Windstärke; ca. 1-11 km/h).

Bis wir uns das Wunschwetter bestellen können, dauert es glücklicherweise noch etwas, bis dahin können wir uns nur auf die Voraussagen verlassen um die Tour bestmöglich zu planen.

Welche Faktoren spielen für uns Seekajaker denn eine Rolle?

  • Wind: Vor allem der Wind beeinflusst unsere Drift und die Wellenhöhe. Stichworte sind Winddrift, Fetch (Windangriffsfläche, wichtig zur Abschätzung der Wellenstärke und Wellenrichtung)
  • Sicht: Ohne gute Sicht müssen wir rein nach Kompass fahren. Das ist mit den bescheidenen Mitteln auf einem Kajak nicht leicht und erfordert, vor allem bei großen Querungen, viel Erfahrung.
    Die Sicht kann durch Dunst und Nebel eingeschränkt werden.
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Eine abendliche Alsterrunde

Posted by on Mittwoch, 11 März, 2009

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Ein Video und einige Bilder

Have fun.

Video – Abendliche Alsterrunde

Die Bilder des Abends

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Vorbereitung – Kartenstudium

Posted by on Dienstag, 10 März, 2009

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Zur Vorbereitung habe ich MapSource-Karten von Garmin, Googleearth sowie Land- und Seekarten in Papierform benutzt.

Eine grobe Planung mit den elektronischen Karten ist superbequem. Man kann nach belieben rein- und rauszoomen und hat so unterschiedlichste Maßstäbe zur Verfügung. Außerdem hat man mehr Zusatzinformationen zur Verfügung. Entfernung abzumessen geht ebenfalls deutlich schneller und letztlich kann man die Infos bequem in einen Tourenbericht hineinkopieren.

Ein besonder spannender Service zur Einschätzung von Schiffsverkehr ist die AIS.

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Nun auch mobil!

Posted by on Dienstag, 10 März, 2009

Mein erster mobiler Artikel.

Gerade unterwegs sollte der Blog möglichst oft aktualisieren.
Da mir ein Laptop zu sperrig ist, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, den Blog von meinem PDA aus zu schreiben. Opera Mobile ist die Lösung. WordPress läuft prima auf meinen Handgerät. Ich kann sogar Bilder hoch laden. Hierzu muss ich allerdings die MicroSD-Karte aus meiner Kamera ins Handy umbauen und die Verbindungskosten sind auch nicht ohne.

Für die Bildübertragung sollte man schon eine Flatrate haben oder ab und an einen Kartenleser und ab und an einen freundlichen Hafenmeister mit einem Computer. Ach ja, eine Flasche Wein erleichtert die Verhandlungen ungemein.